#didacta2018 und Motivation

IMG_1414Der Besuch der didacta2018 war wieder eine Inspiration und als Bildungspunk Pflicht.

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Inspirierend war der Austausch – weniger die Austellungen. Es war viel, auch im Vorfeld, die Rede von digitaler Bildung oder Bildung und Zukunft. Und man merkte wieder genau – entscheidender Faktor für Bildung ist der Faktor Mensch. Digitale Bildung geht nicht ohne Technik, aber nur Technik allein ist keine digitale Bildung. Digitales Arbeiten – eine Tätigkeit, bei der Lehrende und Lernende digitale Werkzeuge nutzen und digitale Wege beschreiten. Die vielfältigen Möglichkeiten der digtalen Arbeitsweise eröffnen sich erst im Gestaltungsprozess selbst – durch Kollaboration, Kommunikation, kritisches Denken und Kreativität. Machen ist angesagt! Ausprobieren! Kontakte knüpfen und dann zusammenarbeiten!

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von links nach rechts vorn: Jörg Lohrer, Ines Müller-Vogt, Tobias Henze Mitte: Jens Palkowitsch-Kühl, Elke Noah, Friederike Wenisch hinten: ich, Jan Vedder

Visionen sind unerlässlich, um Ziele zu setzen, zu motivieren und zu erreichen. Dazu braucht man oft keine vorgegebenen Kompaktlösungen, aber eine bestimmte Einstellung. Digitale Bildung ist also Haltungsfrage – sehr schön in einem Tweet von Jan Vedder auf den Punkt gebracht:

Bildschirmfoto 2018-02-25 um 13.56.28
https://twitter.com/vedducation/status/967741126982688768

Und genau für meine Motivation habe ich die didacta genutzt. Treffen mit Bekannten, Austausch! Schön sind auch immer die ersten F2F-Begegnungen nach einer doch schon längeren Twitter-Bekanntschaft. Und es tut gut zusehen, wie man überall mit ähnlichen Problemen kämpft. Dieses Kämpfen auch bei anderen festzustellen, ist gleichzeitig Ermutigung und stärkt die Haltung – die Einstellung: digitale Bildung ist auf dem Weg. Große Lösungen (siehe ella in BW) scheitern, aber die digitale Bildung hängt nicht von solchen (vielleicht auch fraglichen) Großlösungen ab. Die Menschen, die Bildung machen, sind es, die das System voranbringen.

Individualisierung ist sicher ein Teil der Lösung – kleine eigenständige, kompatible, miteinander vernetzte Teile/Menschen, die ein großes Miteinander schaffen – mit dem Blick für wichtige Dinge in der Bildung.  Die technische Grundausstattung gehört dazu, als Basis. Aber wichtiger sind m.E. Inhalte, freie, veränderbare und anpassbare Inhalte – OER.

Ich wünsche mir viel mehr Gelegenheiten, die solche Treffen wie auf der didacta möglich machen und Kollaborationen anstoßen. Mein erstes Vorhaben wird sein, mich auf der rpi-virtuell-Seite umzuschauen. Jörg Lohrers und Friederike Wenischs Arbeit haben mich neugierig gemacht.

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