Impulsflut im Netz als Chance sehen – Curation

Die Bildungspunks fragten nach dem Umgang mit der Impulsflut in Twitter und Co. Impulsflut – ich mag Impulse, Flut nicht. Aber man kann Fluten kanalisieren und sie nutzen.

Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass die Menge an Informationen, die jeden Tag durch SoMe und speziell über Twitter hereinprasselt, mich nicht stört. Liegt sicher an der Einstellung – ich entscheide, wann ich nachsehe, was ich lese, wem ich antworte, was ich verschiebe u.s.w. Die Viezahl von Infos sehe ich als Chance – Chance für neues Wissen, vertiefendes Verständnis, konkrete Hinweise, Ablenkung, Spaß, Hobbies. Die Entscheidung, in welche Rubrik ich etwas einordne, fällt sehr schnell. Die weitere Reaktion hängt natürlich vom Zeitfaktor und auch von der Stimmung ab. Aber in erster Linie sehe ich den Sinn von SoMe darin, durch Vernetzung zu lernen und neue Perspektiven zu eröffnen und zwar global gesehen.

Standpunkt

Wir können alle voneinander lernen. Ich muss nicht auf jedem Gebiet ein Meister sein, kann aber jederzeit mein Wissen erweitern und möchte dies auch. Eine gesunde Portion Neugier, Aufgeschlossenheit und Lernwille gehören dazu.

Strategie: curation

Die vielen Tipps und Ideen, die uns im Netz zu jeder Zeit begegnen, sollten genutzt werden. Und natürlich kann man das nicht allein. Viele der Dinge sind nicht mein Fachgebiet. Allerdings denke ich, dass in unseren TL genug Leute sind, die vielleicht genau diesen einen Hinweis gebrauchen können – deshalb finde ich es sehr wichtig Links, Neuigkeiten, Meldungen, Termine zu teilen.  Content wird ausgewählt, gesammelt, zusammengefasst und zur Verfügung gestellt, wenn man so will, also gepflegt – nichts anderes ist curation.

Das Cambridge Dictionary definiert curation so:

Bildschirmfoto 2018-04-21 um 18.43.10
https://dictionary.cambridge.org/de/worterbuch/englisch/curation

Und in diesem Sinne versuche ich auch SoMe zu nutzen – nicht so sehr für mich (ich lerne dabei natürlich auch jede Menge), mehr für die Allgemeinheit. Wenn man es mit der obigen Definition vergleicht, gefällt mir der Bezug zum Festival sehr gut – viele verschiedene Inhalte ergeben ein großes Ganzes und werden erlebt und zwar mit Freude. 😉

Werkzeuge

seit kurzem auf Twitter natürlich – Lesezeichen (so funktioniert’s)

scoop.it – als curation-Platform (sollte man sich aber nach der letzten Anpassung der Tarife genau anschauen) hier mein scoop.it zu assessment – learning and teaching – coaching

ziemlich neu: wakelet: bin gerade beim Testen und mein erster Eindruck ist sehr gut – leicht zu strukturieren, man kann auch kollaborativ arbeiten (was ich bis jetzt allerdings noch nicht getan habe) Hier zum Reinschauen – Wakes für tools, teaching oder Professional development

natürlich evernote – man kann hier (sehr ausgewält) Notizbücher teilen – mit einem bestimmten Personenkreis oder auch öffentlich

Man sollte also den vielen Impulsen positiv gegenüberstehen – es kommt drauf an, was man draus macht.

 

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